Tofu Teriyaki mit ayurvedischer Gewürzmischung

VEGAN UND VITAL

Zutaten für Tofu Teriyaki mit ayurvedischer Gewürzmischung für 4 Personen

Tofu Teriyaki mit ayurvedischer Gewürzmischung, vegetarisch, vegan

Einfache Variante mit orientalischer Gewürzmischung

400 g Tofu natur (fest)
2 EL Olivenöl
1 Zitrone, Schale gerieben
und Saft einer Hälfte ausgepresst
1 EL Ingwer, klein geschnitten
½ TL Asafoetida
½ TL Schwarzkümmel
½ TL Fenchelsamen
1 TL Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
Etwas Pfeffer
5 EL Sojasauce (Tamari oder Shoyu)
1TL Garam Masala
Kräuter der Saison

 

Zubereitung

Tofu in Würfel schneiden. Schwarzkümmel in einer Pfanne trocken rösten, bis er leicht duftet. Öl hinzufügen, dann Asafoetida und Fenchelsamen. Eine Minute rösten, Tofu hinzufügen. Gut umrühren. Sojasauce, Zitronensaft und Ingwer darüber gießen. Umrühren und kurz anrösten. Nacheinander Zitronenschale, Kreuzkümmel, Kurkuma hinzufügen. Kurz umrühren und den Tofu bei niedriger Hitzezuführ andünsten, bis die ganze Flüssigkeit verdampft ist. Garam Masala hinzufügen und eine Minute mitkochen. Mit frischem Koriander oder Petersilie streuen.

Passt zu gedünstetem Gemüse abends oder zu einem Getreidegericht mit Soße mittags.

 

Ayurvedische Tipps

Durch die herzhafte und säuerliche Note eignet sich dieses Gericht besonders gut für Vata-Typen, auch wenn Soja allgemein als schwer verdaulich gilt. Die Gewürze machen dieses Gericht verträglicher. Für die Pitta-Typen mit gutem Appetit ist dieses Gericht eine hervorragende Eiweissquelle. Auch sehr befriedigend für Kapha Typen, die hier nur ein bißchen mehr Schärfe brauchen.

Dieses Gericht eignet sich besonders gut an kalten, windigen Tagen- auch im Sommer. Da es allerdings trocken ist, sollte es mit einer Suppe oder einem Gemüse- oder Getreidegericht mit Soße verzehrt werden.

Je nach Konstitution, bzw. Beschwerdebildern kann man wie folgt verfeinern…

Besonders gut für Vata, eventuell Schwarzkümmel weglassen.

Für Pitta: Menge der Sojasauce und des Zitronensaftes reduzieren, eventuell Schwarzkümmel weglassen.

Für Kapha: Menge der Sojasauce und des Zitronensaftes reduzieren, eventuell den frischen Ingwer mit getrockneten Ingwerpulver ersetzen.

Bei Ama/starker Verschlackung: Im Rahmen einer Entschlackungsdiät sollte man fermentierte Produkte wie Soja, Sojasauce und Zitrone vermeiden. Dieses Rezept ist in dem Fall nicht geeignet.

Bon Appétit

 

Weiterführende Links

Warum vegetarisch?

Ayurvedische Ernährung

Ayurvedische Ernährung

Die Ernährung hat einen großen Stellenwert im Ayurveda

Der Ayurveda ist die traditionelle Naturheilkunde Indiens. Dieses Heilsystem basiert auf universellen Prinzipien, die sich in unseren Breiten auch sehr gut anwenden lassen.
Grundsätzlich werden alle Phänomene im Ayurveda auf essentielle Eigenschaften (Gunas) zurückgeführt, wie sie überall in der Natur vorkommen: kalt, warm, hart, flüssig, beweglich, stabil, rau, glatt, ölig, trocken…
Aus der Beobachtung der Natur wird abgeleitet, was für die Gesundheit zuträglich oder abträglich ist.
Das Wort Ayurveda wird oft übersetzt als das „Wissen vom Leben“. Mit anderen Worten beschäftigt sich Ayurveda mit dem, was Menschen gesund macht.
Neben der Vermeidung von gesundheitlichen Risikofaktoren spielt die Ernährung in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle sowohl in der Gesundheitsförderung als auch in der Behandlung von Krankheiten.

 

6 Geschmacksrichtungen

Es sind 6 Geschmacksrichtungen: süß, salzig, sauer, bitter, zusammenziehend und scharf.
Sie werden bestimmten Eigenschaften (schwer, leicht, kalt, warm, hart, flüssig, beweglich, stabil, rau, glatt, ölig, trocken…) und Elementen (Erde, Wasser, Luft, Feuer und Äther) zugeordnet.
Im Kontext der Ernährung werden die Eigenschaften der Lebensmittel über die Differenzierung der Geschmacksrichtungen analysiert. Sie werden über die Sinneswahrnehmung ermittelt.

 

Was ist der Unterschied zwischen indischer und ayurvedischer Küche?

Die indische Küche folgt bestimmten kulinarischen Traditionen, die sich kulturell und regional bedingt über eine lange Zeit entwickelt haben.
Die ayurvedische Küche ist eine Art Vollwertkost, die zwar mit den kulinarischen Traditionen Indiens verwandt ist aber eigenen Heilprinzipien folgt. Die ayurvedische Ernährung ist eine sorgfältig geplante Therapie zum Erhalt oder zur Wiederherstellung der Gesundheit. In der Regel werden die Gewürze in den ayurvedischen Rezepten viel dezenter dosiert als in der indischen Küche, da sie auf eine harmonisierende Wirkung hinzielen.

 

Ernährung als Therapeutikum

Im Ayurveda gilt, dass Lebensstil und Ernährung 80% einer Therapie ausmachen. Medikamentöse Therapie mit ayurvedischen Naturheilmitteln sowie medizinische Anwendungen maximal 20 %.
Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass naturheilkundliche Therapiemaßnahmen ohne Berücksichtigung der Ernährung nur bedingt wirksam sein können.

 

Übergeordnete Ernährungs-Empfehlungen

Abgesehen von individuellen Faktoren wird in der ayurvedischen Küche folgendes beherzigt:
– Hochwertige, frisch gekochte und mit Liebe zubereitete Nahrung
– Leicht verdauliche, warme, regelmäßige Mahlzeiten
– Nahrungskarenz zwischen den 3 Hauptmahlzeiten (keine Zwischenmahlzeiten)

 

Ayurvedische Ernährung in der Gesundheitsförderung

Es ist hilfreich für gesunde Menschen, sich nach ihrer Konstitution zu ernähren. So bilden die Nahrung langfristig eine gute Basis für Vitalität und Widerstandsfähigkeit.
Grundlage für die Ernährungsberatung beim gesunden Menschen ist die Ermittlung der Grundkonstitution. Sie bezieht sich auch auf die Grundelemente (Erde, Wasser, Luft, Feuer und Äther) und ihre Eigenschaften. Sinnvoll gewählte Geschmacksrichtungen und Lebensmittel können helfen die Grundkonstitution im Gleichgewicht zu halten.
Es sind 3 Grundkonstitutionen, Dosha genannt: Vata, Pitta, Kapha
In der Regel sind alle Dosha in unterschiedlicher Gewichtung bei jedem Menschen vorhanden.
Wichtig ist zu wissen, welches Dosha vorherrscht, um sich dementsprechend zu ernähren und zu verhalten.

 

Ayurvedische Ernährung als Therapie

In der Behandlung von Krankheiten insbesondere von chronischem Leiden ist es ratsam die Ernährung in den Therapieplan einzubeziehen. In der Anamnese wird sowohl der Patient als auch seine Krankheit genau untersucht und ein Schema erarbeitet, das über die Zuordnung zu den Eigenschaften (Gunas) die Grundlage für alle Therapiemaßnahmen bildet, u.a. für spezifische Diätempfehlungen. Die Konstitution selbst spielt nur noch eine untergeordnete Rolle bei der Ernährung des kranken Menschen.

 

Ayurvedische Ernährungsberatung in der Naturheilpraxis

Sowohl in der Gesundheitsförderung als auch in der Therapie von chronischen Erkrankungen ermittle ich anhand eines eigenen Fragebogens Ihre Grundkonstitution und kann Sie anhand dessen in Bezug auf Ihre Gesundheit und Ernährung gezielt beraten.
Als Begleitmaßnahme in der Therapie zahlreicher Erkrankungen stelle ich für Sie unter Berücksichtigung Ihres Lebensstils, Ihrer Vorlieben und Abneigungen genaue Ernährungspläne zusammen.
Die Grundprinzipien des Ayurveda sind leicht verständlich und die ayurvedische Küche ist sehr geschmacksvoll. Eine solche Therapie lässt sich leicht in den Alltag integrieren.

Sie haben Fragen oder wünschen einen Beratungstermin? Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Fon: 0171-2071609

Email: gita@yoga-nhp.de

Kontaktformular

 

Weiterführende Links

Ernährung und Allergien

Ayurveda

Ist Yoga gefährlich?

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es per se keine gefährlichen Übungen im Yoga gibt. Es kommt immer auf die körperliche Konstitution und auf das körperliche Training des Einzelnen an, ob eine Übung gefährlich sein könnte. Gut ausgebildete YogalehrerInnen verfügen über die Fähigkeit, Körperhaltungen differenziert zu unterrichten.

 

Prävention für Gesunde

Allerdings beobachte ich immer wieder: Yoga kann, wie jede andere Körperpraxis tatsächlich, wenn nicht nach den „Regeln der Kunst“ ausgeführt, langfristig zu Schädigungen führen. Die Ursache hierfür liegt, meiner Ansicht nach, in dem Umstand, dass Yoga als Präventionsmaßnahme für GESUNDE Menschen gelehrt wird. Die Grundlage ist hier eine, wie im Bilderbuch abgebildet, vertikal aufgerichtete Wirbelsäule (in der Frontal-Ansicht) und ein leicht doppel-S-förmiger Verlauf (in der Sagittal-Ansicht). Diese optimal aufgerichtete Wirbelsäule ist die Referenz für die Basis der Yoga-Methode. Andere gesundheitliche Risikofaktoren sind hier aus Gründen der Einfachheit ausgeblendet.

 

Der gesunde Mensch und seine individuelle Fehlhaltung

Die Realität sieht fast immer anders aus. Ich schätze, dass etwa 5% der Menschen, die ins Yogastudio kommen, diesem Ideal entsprechen. Alle andere weisen in manchen Segmenten der Wirbelsäule leichte bis stark ausgeprägte Abweichungen von der vertikalen Achse auf. Aufgrund von 3-dimensionalen Zug- und Schubkräften ergibt dies eine sehr individuelle Körperstatik. Wir sind alle in der Art, wie wir stehen und gehen, sehr individuell. Unsere Körperstatik ist ein starker Ausdruck unserer Person, genauso wie unsere Handschrift, unsere Stimme, unser Fingerabdruck. Die individuelle Körperstatik entwickelt sich wie unsere Persönlichkeit insbesondere in der Adoleszenz. Der junge Erwachsene ist dann meistens in einer besonderen „Fehlhaltung“ fixiert. Das Wort Fehlhaltung beschreibt lediglich die Abweichung von dem Lot. Sie ist eigentlich die ganz persönliche Art und Weise des Menschen mit dem Leben und mit der Schwerkraft umzugehen.

Auch kaum sichtbare Verdrehungen mancher Dornfortsätze führen oft zu Veränderungen im Becken-Bereich, als Beispiel… Das grundsätzliche Problem ist, dass die Wirbelsäule als unsere Übungsreferenz, in der Regel verschoben und verdreht ist und keine starke, vertikale aufgerichtete Säule ist. „Verbiegungen“ jeglicher Art bringen dann potentielle Risiken mit sich, weil die Bandscheiben insbesondere punktuell ungünstigen Druckverhältnissen ausgesetzt sind, die auf Dauer zu Schädigungen führen können. Das kann ein gut durchtrainierter Körper lange mit Muskelkraft ausgleichen. Aber dabei ist auch das Risiko, dass ein langjähriges Körpertraining (ob Sport oder Yoga) die besondere Körperstatik des Einzelnen, bzw. seine „Fehlhaltung“ nicht berücksichtigt und eine Verstärkung derselben bewirkt. Dadurch können mit der Zeit gesundheitliche Beschwerden entstehen (chronische Muskelschmerzen, Schädigung der Bandscheiben, Knie- und Hüft-Arthrose…). Insbesondere Menschen ab 40 sind betroffen, weil u.a. die Elastizität der Bandscheiben nachlässt.

 

Die Regeln der Kunst

Yoga hat sich als gesundheitsförderliche Methode längst bewährt. Die Fragestellung „ist Yoga gefährlich?“ weist lediglich auf die Notwendigkeit hin, die Yogapraxis achtsam und sanft zu gestalten. Achtsamkeitspraxis und Meditation sowie Atemschulung und Entspannung sind unverzichtbare Elemente dieser Jahrhunderte alte Methode. Sie sind die Voraussetzung für eine sichere Yogapraxis.

Mehr Informationen zu Yogakursen und Haltungsanalyse

Professionelle Haltungsanalyse

Professionelle Haltungsanalyse

Die menschliche Körperstatik ist sehr individuell und hängt von persönlichen Faktoren ab, ist somit ein ganz individueller Ausdruck der Person:

  • Gesundheitsentwicklung und körperliches Training im Kindesalter
  • Temperament sowie psychische Neigungen
  • Gewohnheitsmäßige Fehlhaltungen (z.B. immer auf dem rechten Bein stehen)
  • Seelische und körperliche Belastungen
  • Persönlicher Umgang mit der Schwerkraft

Es gibt kaum eine Bilderbuch-Wirbelsäule vor, die einen geringen doppel-S-förmigen, vertikalen Verlauf aufweist. Die Regel zeigt zahlreiche Lordosen (ausgeprägte Nacken- oder Lendenkurven), Kyphosen (ausgeprägte Rundrücken), Skoliosen (häufige Verdrehung der Wirbelsäule). Haltungsverschiebungen sind oft das Ergebnis von 3-dimensional wirkenden Schub- und Zugkräften, deren Dynamik sich über viele Jahre erstreckt. Sie beeinflussen u.a. die Gesundheit der Hüft-, Knie- und Fußgelenke.

In der Therapie von Rückenschmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparats führe ich eine sehr genaue Haltungsanalyse durch. Auch erfasse ich im Detail das Gangmuster, das zum großen Teil von der Standhaltung abhängt.

 

Die Symmetrie ist eine Illusion

Eine Haltungsanalyse ist auch sinnvoll in der Prävention vor allem im Hinblick auf sportliche Aktivitäten. Hier berate ich sie gern denn eins ist sicher: Bewegung ist für Ihre Gesundheit wichtig!

„Die Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivitäten ist eine wichtige Präventionsmaßnahme, um Krankheitsrisiken möglichst frühzeitig vorzubeugen und um gesundheitliche Potenziale und Ressourcen zu stärken“ (Leitfaden Prävention GKV Spitzenverband).

Allerdings kritisch zu betrachten ist die symmetrische Herangehensweise vieler Bewegungsmethoden wie u.a. Rückengymnastik, die als Prämisse voraussetzen, dass der Mensch symmetrisch entlang einer geraden Mittellinie angelegt ist. Theoretisch ist es richtig und im Ansatz nicht immer falsch!
Aber in der Praxis weisen selten menschliche Körper eine gerade Wirbelsäule als Achse auf und demnach sind die Körperseiten selten in ihrer Kraft, Beweglichkeit und Form gleich ausgeprägt.

Logischerweise müssen Übungsformen Asymmetrien berücksichtigen, um Ungleichgewichte und Fehlhaltungen nicht zu verstärken.

Ein Paradigmen-Wechsel ist hier notwendig, um die Asymmetrie als Norm zu betrachten und nicht die Symmetrie. Die Verwechslung von Norm und Ideal führt oft zu falschen Trainings-Effekten.

Mit einer genauen Haltungsanalyse berate ich Sie gern persönlich, damit Sie bei Ihrem Sport oder beim Yoga wissen, was Sie beachten müssen, um Ihre Haltung zu verbessern und nicht unbewusst zu verschlimmern.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe und Sie Fragen dazu haben, können Sie mich gern per email kontaktieren oder telefonisch unter 0171-2071609. 

Mehr Informationen zum Thema Rückengesundheit, Skoliose und Yogatherapie

Meine Politik: Ernährungsumstellung

Meine Politik: ErnährungsumstellungMir liegt es sehr am Herzen, dass meine Patienten sich Gedanken über Ihre Ernährung machen, weil eine naturheilkundliche Therapie langfristig von einem gesundheitsfördernden Lebensstil abhängt. In diesem Blog-Artikel schildere ich einige Zusammenhänge zwischen alltäglichen und gesellschaftspolitischen Entscheidungen.

 

„Wer die Saat hat, hat das Sagen“

Dieses Sprichwort ist auch der Titel des neu erschienenen Buches von Anja Banzhaf.

Der Satz „wer die Saat hat, hat das Sagen“ erinnert uns daran, dass heute wenige Konzerne die komplette Nahrungsmittelproduktion von der Saat bis zur verpackten und verarbeiteten Ware beherrschen und dadurch weltweit eine enorme finanzielle und politische Macht haben. 

Das gleichnamige Buch erinnert uns im Umkehrschluss an unsere Verantwortung und unsere Macht als Verbraucher. Wir haben eigentlich die Wahl über die Art und Weise, wie wir uns ernähren und wie wir einkaufen. Dadurch können wir politisches Engagement für mehr Nachhaltigkeit und Vielfalt im Alltag zeigen.

In der Praxis stehen leider oft die Energieräuber Arbeit, Stress und finanzielle Zwänge im Wege eines bewussten Lebensstils. Hier sind auch noch oft unbewusste, innere Blockaden im Hintergrund, die dazu führen, dass Menschen gesundheitsschädigende Gewohnheiten pflegen. Die Motivation zur Veränderung kann trotz eines guten Wissenstandes gering sein.

 

Unbewusste negative Glaubenssätze können der Grund für mangelnde Motivation zur Veränderung sein

Viele unbewusste Faktoren wie negative Glaubenssätze können den Zugang zu einer gesunden Ernährung blockieren. In meiner Arbeit mit Patienten finde ich oft heraus, dass übergeordnete Themen wie „sanft mit sich umgehen“ oder „gut für sich sorgen“ stressbesetzt sind.

Eine konventionelle Ernährungsberatung bringt dann wenig oder gar nichts. Eine gezielte Behandlung der zugrundeliegenden Blockaden mit u.a. Kinesiologie, Hypnose und Ayurveda hat dann in meiner Arbeit Vorrang. Eine solche Behandlung kann oft zur einer Verhaltensänderung von innen heraus führen. Erst wenn unbewusste innere Konflikte gelöst sind, kann die neu gewonnene Einsicht zu klaren Entscheidungen im Alltag führen. Die Wahl für mehr Gesundheit, Nachhaltigkeit und Vielfalt ist dann ganz klar!

 

Mehr Informationen zum Thema Ernährungsberatung

Vegetarische und vollwertige Rezepte finden Sie auf der Seite Gitas Kochbuch

Miso-Suppe mit Radieschen und Sprossen

Miso-Suppe mit Radieschen und SprossenMiso ist eine milchsauer vergorene Paste aus Sojabohnen und einer Getreideart wie Reis oder Gerste und ist ein wichtiger Bestandteil der japanischen und der makrobiotischen Küche. Die Paste ist sehr salzig und aromatisch und wird mit Kochwasser verdünnt. Wegen der Milchsäurebakterien darf sie nicht kochen und wird am Ende der Suppen-Zubereitung hinzugefügt.

Miso kann helfen die gesunde Pflege der Darmflora zu unterstützen. In der Naturheilkunde wird der Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Abwehrkraft besonders betont. Deswegen ist die Miso-Suppe  in jeder Jahreszeit empfehlenswert.

 

Hier finden Sie ein Frühlingsrezept

1,5 Liter Wasser (für 6 Personen, 125 ml Suppen-Schälchen)

Ein 5 bis 7 cm langes Stück Wakame (Alge)

½ Schalotte

1 walnussgroßes Stück Ingwer, kleingeschnitten

1 Bund Radieschen mit frischen Blättern zum Mitkochen

2 Handvoll Mungbohnen-Sprossen (1-2 EL übernacht einweichen und 2-3 Tage keimen lassen)

5 EL Misopaste

1 Bio-Zitrone

Schnittlauch

 

  1. Das Wasser zum Kochen bringen. Die Alge unter Wasser abspülen und 10 Minuten im Wasser im offenem Topf kochen. Wenn gekocht, die Alge mit einer Schere klein schneiden.
  2. Die Schalotte schälen und klein schneiden. Zum Wasser dazugeben und mit kochen.
  3. Etwas Kochwasser (ca. 250 ml) in eine Schüssel bei Seite legen. Miso mit dem Kochwasser verdünnen.
  4. Die Radieschen, die Radieschenblätter, die Sprossen, Ingwer und einige Streifen von der Zitronenschale in den Topf geben und 5 Minuten köcheln lassen. Zur Seite stellen.
  5. Die Suppe mit dem Miso kurz bis zum Siedepunkt aufwärmen (nicht mehr kochen) und mit Schnittlauch bestreuen. Servieren.

Alle Zutaten sind im Bioladen erhältlich.

Bei Schilddrüsenerkrankung die Alge weglassen.

 

Bon  Appétit!

 

Mehr vegetarische und vollwertige Rezepte finden Sie auf der Seite Gitas Kochbuch

Der Konzernatlas – Werden Sie selbst Bauer!

Der Blick in die Regale der Supermärkte ist oft verführerisch…

So viel Auswahl!

Aber der Anschein ist trügerisch.

Die Vielfalt wird uns vorgegaukelt.

So lautet das Fazit der Herausgeber des Konzernatlas 2017, eines Kooperationsprojektes, an dem unter anderem die Heinrich-Böll-Stiftung, der BUND und Oxfam mitgearbeitet haben.

Der Markt an Agrar-Rohstoffen und Lebensmittel wird weltweit von wenigen Konzernen dominiert.

Die größten Einzelhandelsketten in Deutschland streben einen Zusammenschluss an, der zurzeit nur noch vom Kartellamt blockiert wird.

Diese Entwicklungen haben weitreichende gesellschaftspolitische Auswirkungen und betreffen jeden Einzelnen.

 

„Du bist was du isst oder du isst, was du bist“ 

Der bekannte Spruch des deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach (1804–1872) bringt es auf den Punkt.

Das Essen, das ich zu mir nehme, beeinflusst unmittelbar meine Biochemie, meine Gesundheit und meine Psyche. Dies bedingt wiederum mein Verhalten und meine Entscheidungen, unter anderem in Bezug auf meine Ernährung… Ein Teufelskreis entsteht, der weit mehr als meine Gesundheit beeinflusst.

 

Ernährungsberatung: Wo kommt das Essen her?

Der Stellenwert der Ernährung in einem Therapieplan ist bekannt.

Warum? Weil mein Gewebe, meine Zellen und Organe aus den Bausteinen der verstoffwechselten Nahrung besteht. Wie oben aufgeführt: „du bist was du isst“.

In der Regel geht es also in der Ernährungsberatung um die Frage: Was soll ich essen?

Das ist leider nicht ausreichend. Die erste Frage, die man sich stellen sollte ist: Wo kommt das Essen her?

Um den Teufelskreis der Abhängigkeit von gesundheitsschädlichen Essgewohnheiten zu durchbrechen, ist es unerlässlich, sich zuerst mit dem Thema der Lebensmittelqualität auseinander zu setzen.

Erst dann habe ich die freie Wahl!

Ganz in dem Sinne „du isst was du bist“.

 

Meine Empfehlungen zum Thema gesunde Ernährung

  1. Werden Sie selbst Bauer! Züchten Sie regelmäßig Kräuter auf der Fensterbank und Sprossen in Ihrer Küche. (wenn Sie das Glück haben, einen Garten zu haben und Gemüse anzubauen, um so besser!)
  2. Kaufen Sie Bio-Lebensmittel ein. Das ist eine politische Entscheidung (siehe oben), die weit mehr als ihrer Gesundheit und der Umwelt dient.
  3. Optimieren Sie Ihre Ernährung in Bezug auf Ihre Konstitution, Ihren Lebensstil, Ihre gesundheitlichen Beschwerden. Lassen Sie sich hier eventuell von einer erfahrenen TherapeutIn  beraten.

 

Wenn Sie Fragen zu dieser Thematik haben, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme (Fon: 0171-2071609)

Mehr Informationen zur Ernährungsberatung in meiner Naturheilpraxis

Vollwert-Rezepte: Gitas Kochbuch

Ayurvedischer Kochkurs am 22.7.2017

 

 

Frühjahrsmüdigkeit mit Leber-Kur behandeln

Hurrah der Frühling ist da!

Wir freuen uns so sehr!

Die Tage werden länger  und die Temperaturen milder.

Die Natur erwacht und ihre Schönheit fasziniert uns.

Trotzdem fühlen sich viele von uns abgeschlagen und antriebslos.

 

Frühjahrsmüdigkeit: Was ist denn los?

Die Grippewelle ist gerade vorbei. Die Allergie-Symptome fangen nun an…

Und auch andere Beschwerden, die die Augen, die Haut (Neurodermitis und Psoriasis), die hormonelle Balance (PMS-Sndrom), die Muskeln und Sehnen (Rheuma und Arthrose) sowie den Verdauungstrakt (Reizdarm) betreffen, können sich in dieser Jahreszeit verschlimmern.

Der Grund dafür ist oft eine geschwächte Leber.

Dieses wunderbare Organ hat viele verschiedene Aufgaben und braucht Unterstützung!

Einige Funktionen der Leber sind:

  • Regulation des Fett- und Eiweißstoffwechsels
  • Hormon-Synthese
  • Blutgerinnung
  • Abbau von körperfremden Stoffen wie Chemikalien und Medikamente

Wenn die Leber konstitutionell oder durch einen belastenden Lebensstil geschwächt ist, leidet die Verdauung, die hormonelle Balance, den Schlaf… und man fühlt sich ständig müde!

 

Was tun?

Eine Leber-Kur in der traditionellen Fastenzeit einzuplanen, ist sinnvoll.

In der Naturheilkunde ist der Zusammenhang zwischen Leberstoffwechsel und Vitalität seit jeher bekannt.

In meiner Praxis ziehe ich oft die Leber-Behandlung bei Schlafstörungen, Wechseljahresbeschwerden, Reizdarm-Syndrom, Allergien und Hämorrhoiden in den Therapieplan mit ein. Natürlich macht es Sinn differenziert „Entschlackungs“-Maßnahmen und Naturheilmittel auszuwählen. Ich teste beim jedem Patienten individuell, welche Methode die Leber-Kur am effektivsten unterstützen kann. Bewährt haben sich u.a. folgende Maßnahmen:

  • Pflanzen zum Schutz der Leber: Mariendistel, Löwenzahn, Artischoke, Schöllkraut (als Tee, Frischpflanzensäfte, Kapseln, Homöopathika…)
  • Für die Entgiftung: Gelbwurz (Kurkuma) und Ingwer (in der Küche verwenden), Chlorella und Spirulina (Süßwasseralgen als Nahrungsergänzung)
  • Zur Entlastung: tierisches Eiweiß auch Milchprodukte reduzieren, insbesondere abends. Früh und leicht am Abend essen. Tierische Fette reduzieren.
  • Zur Unterstützung: Omega-3-Fettsäuren regelmäßig verzehren (Leinöl, Perillaöl, Nachtkerzenöl…), Schüssler Salz Nr. 10, Bachblüte Nr. 12 Gentian
  • Zur Stoffwechsell-Anregung: Leberwickel kurmäßig für 14 Tage: vor dem Schlafen gehen oder nachmittags feucht-warmes Tuch auf den rechten Oberbauch legen. Darauf eine Wärmflasche legen und den Bauch dann mit einem trockenen Handtuch zudecken. 15-20 Minuten entspannen. Fördert nachhaltig die lokale Durchblutung und die Entgiftungskapazität der Leber.

 

Frühjahrsmüdigkeit mit Leber-Kur behandeln

Eine Kur für die Leber hilft, die Stagnation und Schwere des Winters auszutreiben und lässt die Kraft der Erneuerung und der Transformation frei!

 

Wenn Sie gern zielgenau unter Berücksichtigung Ihrer Konstitution eine Leber-Kur mit meiner Hilfe durchführen möchten, rufe Sie mich (0171-2071609) an oder schlagen Sie mir per Kontaktformular einen Beratungstermin vor.

Skoliose Kurse

 

 

 

 

 

 

 

 

Gibt es spezielle Kurse für Skoliose-Betroffene?

Oft bekomme ich solche Anfragen:

Guten Morgen, sehr geehrte Frau Wallaschkowski, auf Ihrer Internetseite habe ich gesehen, dass Sie für Yogalehrer Kurse bezüglich Yoga und Skoliose anbieten. Bieten Sie dazu auch Yoga-Kurse für Betroffene an?

Ich bin 45 Jahre alt und habe eine beidseitige Skoliose. Seit 10 Jahren nehme ich regelmäßig an einem Yogakurs Teil. Wenn es dazu auch spezielle Kurse für „Yoga und Skoliose“ gäbe, würde ich sehr gerne daran teilnehmen. Es wäre sehr nett, wenn Sie sich diesbezüglich kurz antworten könnten.

 

Ja, die Betreuung von Skoliose-Patienten ist einer meiner Schwerpunkte.

Hier meine Antwort:

Da jede Skoliose anders aussieht und eine andere individuelle Therapie braucht, biete ich Einzelbehandlungen oder yogatherapeutischen Sitzungen für Betroffene an.

In meinen Yogagruppen in der satyaseva Akademie sind allerdings jeweils 2-3 Skoliose-Patienten, die ich auch persönlich anleite. Mit der Zeit stimmen wir uns auf einander ein. Sie lernen den besonderen Verlauf ihrer Wirbelsäule kennen und die allgemeinen Übungsansagen für sich umzuwandeln. Denn die klassischen Yogaübungen sind für einen Skoliose-Rücken oft schädlich. Viele Übungen müssen geändert werden. Sie sollten asymmetrisch in einer bestimmten Weise ausgeführt werden, damit sie sinnvoll und korrektiv wirken können. Wenn Sie schon einen festen Yogakurs haben, würde ich Ihnen 1 bis 3 Einzeltermine vorschlagen, damit ich Ihnen zeigen kann, was Sie besonders beim Yoga berücksichtigen sollten, unabhängig von der Yogarichtung und von dem Yogalehrer.

Das fördert sehr stark die Selbstwahrnehmung und macht viel Spaß!

 

Skoliose Kurse 

Sie können auch gern in einer Gruppen-Yogastunde bei uns in der satyaseva Akademie mal schnuppern.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit ein wenig helfen und würde mich freuen, Sie kennen zu lernen.

 

Mehr Informationen finden Sie hier:

Wissenswertes über Skoliose-Therapie

Behandlungskonzept Rückengesundheit

Yoga bei Skoliose: Fachfortbildung für Yogalehrende und Physiotherapeuten

 

Auch Ihre Fragen antworte ich gern. Sie können mich telefonisch unter 0171-2071609 erreichen oder per Kontaktformular

Rückenschmerzen vorbeugen

Rückenschmerzen vorbeugen

 

 

 

Rückenschmerzen vorbeugen

Haben Sie einen starken Rücken? Ja/Nein
Haben Sie einen entspannten Rücken? Ja/Nein
Oder haben Sie etwa Rückenschmerzen?

In meinem Vortrag am 20. Februar um 19 Uhr zeige ich auf, warum ein ganzheitliches Rückentraining wichtig ist:
• um die Rückengesundheit zu fördern
• um Rückenschmerzen langfristig zu lindern

 

Bewegung ist alles

Im Menschen sind Körper und Geist so angelegt, dass sie bewegt werden müssen, um optimal zu funktionieren.
Bewegung führt zu einer Anregung des Herz-Kreislauf-Systems und gewährleistet, dass Organe und Organsysteme gut durchblutet werden. Das ist die Grundvoraussetzung für die Atmung und den Stoffwechsel einer jeden Zelle im Körper. Gesunde Zellen werden mit Sauerstoff und Nährstoffen optimal versorgt und können ihre Stoffwechselendprodukte auch gut ausleiten. Bei mangelnder Versorgung steigt die Krankheitsanfälligkeit.
Die Biochemie des Gehirns unterliegt genauso wie andere Organe auch dieser Notwendigkeit der Bewegung.

 

Die Funktion erhält die Struktur

Insbesondere der Bewegungsapparat profitiert von der Bewegung! Wer rastet, rostet! Ist ja bekannt.
Tatsächlich müssen die strukturellen Komponenten des Organismus (Knochen und Gelenke, Muskeln und Sehnen) bewegt werden, damit sie ihre Funktionen erhalten. Sonst passt sich der Körper an die verminderte Herausforderung an und verliert u.a. seine Gelenkigkeit und seine Kraft.

 

Sitzen als Krankheitsrisiko

Neben dem Konsum von Tabak und Alkohol ist das viele Sitzen eines der größten Übel unserer Gesellschaft.
Menschen, ob jung oder alt sitzen in unserem Zeitalter zu viel (vor dem Computer oder Fernseher, im Büro oder in der Schule, im Auto). Beim langen Sitzen werden Atmung, Kreislauf-Anregung, Stoffwechsel auf ein Mindestmaß reduziert. Der Bewegungsapparat wird in einer statischen Haltung fixiert.
Das viele Sitzen führt u.a. zu Defiziten in der motorischen Entwicklung von Kindern, zu Haltungsfehlern bei Erwachsenen und zum Verlust von motorischen Fähigkeiten beim alternden Menschen.

 

Sport ist Mord!

Auch dieser Spruch ist bekannt und bezieht sich auf die Überbeanspruchung des Körpers durch exzessiven Sport oder durch falsche Bewegung.
Jeder muss nach Konstitution, Alter, Gesundheitszustand und Lebenssituation die richtige Bewegungsform finden und immer wieder das individuelle Maß an Belastung für den Bewegungsapparat und für das Kreislaufsystem überprüfen.

 

Die optimale Bewegungsmethode

Bewegung Ja! Sport auf jeden Fall! Yoga unbedingt!
Ich empfehle zu Ihrem Training eine individuelle Beratung in Bezug auf Ihre Grundhaltung und Körperstatik. Mit diesem Wissen können Sie leichter ihr Training an die Bedürfnisse Ihres Körpers anpassen. Das gilt besonders für die Yogapraxis, die bei bestimmten Haltungsabweichungen wie u.a. Skoliose, Kyphose (Rundrücken), LWS-Lordose (starkes Hohlkreuz) und Beckenschiefstand kontraindiziert sein kann.

Wenn Sie Fragen zum Thema Rückengesundheit haben, freue ich mich auf ein Kommentar über das Kontaktformular.

 

Vortrag am 20.2.2017 um 19 Uhr

Prävention des Rückenschmerzes

im Rahmen der medizinischen Vortragsreihe „Gesund in Bad Nauheim“ des Kneipp-Vereins

Veranstaltungsort: Kurpark Klinik (Raum Hessen)
Kurstr. 41-45, 61231 Bad Nauheim

Abendkasse: € 3,- (€ 1,50 für Mitglieder des Kneipp-Vereins)